Die meisten Menschen in Deutschland heizen ihr Zuhause mit Gas oder Öl. Doch auch Strom kann zum Heizen verwendet werden – und das mit geringeren Kosten und einem besseren Klima-Footprint.

Die besten Heizungen mit Strom sind: Heizstrahler eignen sich je nach Größe für kleine Räume bis große Räume, Konvektorheizung und Infrarotheizung für Räume gewöhnlicher Größe. Für größere Räume eignen sich Keramikheizgeräte. Ölradiatoren sind eine Sonderform unter den Elektorheizungen – sie werden hybrid mit Strom und Öl betrieben, sind sehr effizient, leise und können Räume durchschnittlicher Größe beheizen.

Obwohl Strom in der Produktion mehr CO2 verursacht als Gas und Öl, ist er beim Heizen deutlich effizienter. So kann eine moderne Gasheizung nur etwa 55 Prozent der eingesetzten Energie in Wärme umwandeln. Die restlichen 45 Prozent gehen als Abwärme verloren. Eine Wärmepumpe hingegen kann bis zu 80 Prozent der eingesetzten Energie in Wärme umwandeln.

Zudem ist Strom auch günstiger als Gas und Öl. Eine Wärmepumpe kostet zwar initial mehr, liegt aber langfristig gesehen deutlich unter den Heizkosten einer Gasheizung.

Auch für das Klima ist Strom die bessere Wahl. Denn selbst wenn die Produktion von Strom mit fossilen Brennstoffen erfolgt, entsteht beim Heizen mit Strom weniger CO2 als beim Heizen mit Gas oder Öl. Dies liegt daran, dass die Wärmepumpe die Umweltenergie – also die Wärme aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser – nutzt und so den CO2-Ausstoß reduziert.

Es ist also nicht nur besser und günstiger, sondern auch klimafreundlicher als Gas oder Öl. Für die Zukunft ist es daher wichtig, auf erneuerbare Energien wie Strom zu setzen.

Lohnt sich das Heizen mit Strom? Wie kann ich mit Strom günstig heizen?

Es gibt einige Möglichkeiten, um günstig mit Strom zu heizen. Zum einen kann man den Stromtarif wechseln. Viele Stromanbieter bieten spezielle Tarife für Haushalte an, die mit Strom heizen. Zum anderen kann man durch den Einsatz von erneuerbaren Energien wie Solar- oder Windenergie die Kosten für das Heizen mit Strom weiter senken.

Zentralheizungen können dabei helfen, den Strombedarf des Haushalts zu decken und so die Kosten für den Strom zu senken.

Wie funktioniert das Heizen mit Strom?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dein zu heizen. Zu den gebräuchlichsten Methoden gehören Elektroheizungen, Fussbodenheizungen, Umluftöfen und Fußleistenheizungen.

Elektroheizungen sind die beliebteste Art von Heizungen für Häuser, die mit Strom beheizt werden. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Ausführungen, sodass Sie eine finden können, die Ihren Bedürfnissen entspricht. Die Heizungen verwenden eine Spule, um Wärme zu erzeugen, und sie können auf verschiedene Weise eingesetzt werden. Es gibt elektrische Heizgeräte, die als Raumheizgeräte verwendet werden können, oder solche, die als Zusatzheizung für Ihr Haus gedacht sind.

Fussbodenheizungen sind eine weitere Art von elektrischen Heizungen. Sie sind für den Einsatz in Räumen mit begrenztem Platzangebot konzipiert. Sockelheizungen arbeiten mit einer Reihe von Spulen zur Wärmeerzeugung. Die Spulen werden unter den Fußleisten in Ihrer Wohnung angebracht und nutzen Strom zur Wärmeerzeugung.

Bei der Auswahl eines elektrischen Heizgeräts für dein Haus sind einige Dinge zu beachten. Du solltest die Größe des zu beheizenden Raums, die Heizwärme, den Stil des Heizgeräts und die von dir gewünschten Funktionen berücksichtigen. Außerdem solltest du dir überlegen, wie viel Geld du für eine elektrische Heizung ausgeben willst.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit Strom zu heizen, aber die gebräuchlichsten sind Elektroheizungen, Umluftöfen und Fußleistenheizungen. Elektroheizungen gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen, sodass du eine finden kannst, die deinen Bedürfnissen entspricht. Bei der Auswahl eines elektrischen Heizgeräts für dein Haus solltest du auch die Größe des zu beheizenden Raums, den Stil des Geräts und die gewünschten Funktionen berücksichtigen.

Infrarot, Nachtspeicher & Co: Diese Arten von Stromheizungen gibt es

Thermo elektrische Heizungen beruhen auf dem sogenannten Seebeck-Effekt: wenn zwei unterschiedlich leitende Metallplatten an unterschiedlichen Temperaturen erhitzt werden, fließt Strom von der wärmeren Platte zur kälteren. Auch hier wird die entstehende Wärme genutzt, um einen Raum zu heizen. Der Wirkungsgrad ist jedoch ebenfalls relativ gering – etwa 5 % der elektrischen Energie wird in Wärme umgewandelt.

Heizlüfter im Betrieb

Strahlungsheizungen funktionieren nach dem Prinzip der Sonnenstrahlung: wie die Sonne strahlt auch eine Strahlungsheizung Wärme in Form von elektromagnetischen Wellen ab. Die Wärme wird dabei direkt von den Körpern in dem zu beheizenden Raum aufgenommen. Der Vorteil dieser Technik ist, dass sie sehr energieeffizient ist – bis zu 90 % der eingesetzten elektrischen Energie wird in Wärme umgewandelt.

Konvektorheizungen funktionieren nach dem Prinzip der Warmluftaufstellung: in einem Konvektorofen wird Luft erhitzt und nach oben transportiert. Die entstehende Wärme wird dabei direkt von den Körpern in dem zu beheizenden Raum aufgenommen. Konvektorheizungen sind ebenfalls sehr energieeffizient – bis zu 80 % der eingesetzten elektrischen Energie wird in Wärme umgewandelt.

Nachtspeicherheizungen funktionieren nach dem Prinzip der Wärmespeicherung: in einem Nachtspeicherofen wird Luft erhitzt und in einem Wärmespeicher (z.B. eine Metallplatte oder ein Wasserbehälter) gespeichert. Die entstehende Wärme wird dabei direkt von den Körpern in dem zu beheizenden Raum aufgenommen. Nachtspeicherheizungen sind ebenfalls sehr gut – bis zu 80 % der eingesetzten elektrischen Energie wird in Wärme umgewandelt.

Infrarotstrahler funktionieren nach dem Prinzip der Infrarotstrahlung: wie die Sonne strahlt auch ein Infrarotstrahler Wärme in Form von elektromagnetischen Wellen ab. Die Wärme wird dabei direkt von den Körpern in dem zu beheizenden Raum aufgenommen. Der Vorteil dieser Technik ist, dass sie sehr energieeffizient ist – bis zu 90 % der eingesetzten elektrischen Energie wird in Wärme umgewandelt.

1. Ölradiator – Hybridheizung mit Strom und Öl

Ölradiatoren sind eine Sonderform unter den Elektorheizungen – sie werden hybrid mit Strom und Öl betrieben, sind sehr effizient, leise und können Räume durchschnittlicher Größe beheizen.

2. Konvektorheizung

Der Einsatz von elektrischen Konvektorheizungen ist in vielen Haushalten weit verbreitet und kann Räume durchschnittlicher Größe gut beheizen. Dabei handelt es sich um eine der effizientesten, kostengünstigsten und auch leisesten Heizmethoden. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, die bei der Planung und dem Einsatz von elektrischen Heizungen berücksichtigt werden sollten.

Eine besondere Form der Konvektorheizung ist das sogenannte Dual-Kherr-Konvektorheizgerät. Hier wird die Konvektionswärme in einer Speichersteinplatte gespeichert, was die Effizienz erhöht. Auch dieses Gerät ist besonders leise und für Räume durchschnittlicher Größe geeignet. Optisch sind sie durch den Naturstein ein echter Hingucker!

3. Heizlüfter – mobil und platzsparend

Heizlüfter sind eine ideale Lösung, wenn Sie nur ab und zu einen kleinen Raum beheizen möchten. Durch ihre kompakte Bauweise sind sie leicht zu transportieren und nehmen auch nicht viel Platz weg. Zudem kannst du die meisten Heizlüfter einfach an eine Steckdose anschließen.

4. Infrarotheizung – die effizienteste Elektroheizung?

An Infrarotheizung ist eine elektrische Heizung, bei der die Wärme durch Strahlung übertragen wird. Die Heizkörper bestehen aus Metall, die erhitzt wird und die Wärme an die Umgebung weitergibt. Infrarotheizungen werden häufig in Wohnungen und Häusern eingesetzt, da sie sehr effizient sind und nur minimal an Strom verbrauchen. Außerdem können sie leicht an die Wand oder Decke montiert werden und sind somit auch platzsparend.

Je nachdem, wie groß die Fläche ist, die du heizen möchtest, kannst du eine Infrarotheizung in verschiedenen Größen erwerben. Die kleinsten Infrarotheizungen sind für kleine Räume wie Badezimmer oder WCs geeignet, während die größeren Heizkörper für größere Räume wie Wohnzimmer oder Küchen ausgelegt sind.

Infrarotheizungen funktionieren sehr gut und sind somit auch sehr kostengünstig. Sie können mit einem geringen Stromverbrauch auskommen und sind daher auch umweltfreundlich. Infrarotheizungen eignen sich besonders für Menschen, die auf der Suche nach einer kostengünstigen und guten Heizung sind.

5. Wärmepumpen – Elektroheizung mit Erd- oder Umgebungswärme

Wärmepumpen sind eine Art elektrische Heizung, die Erd- oder Umgebungswärme nutzt, um Ihr Zuhause zu heizen. Dies der Heizung ist sehr effizient und kann Ihnen helfen, bares Geld zu sparen. Wenn du nach einer umweltfreundlichen und kostengünstigen Heizungsmethode suchst, solltest du dir die Vorteile einer Wärmepumpe genauer ansehen.

6. Solarthermie – Heizen mit Strom aus der Sonne

Solarthermie ist eine effiziente und umweltfreundliche Methode, um mithilfe der Sonnenenergie Strom zu erzeugen. Dabei wird die Wärmeenergie der Sonne in elektrischen Strom umgewandelt. Die erzeugte Wärme kann dann zum Beispiel für die Warmwasseraufbereitung oder die Heizung genutzt werden.

Was kostet das Heizen mit Strom?

Die Kosten für eine elektrische Heizung hängen natürlich von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Größe des Hauses oder der Anzahl der Personen, die darin wohnen. Generell gilt: je größer das Haus, desto höher die Kosten. Denn natürlich muss mehr Strom verbraucht werden, um ein großes Haus zu heizen als ein kleines. Auch die Art der Heizung spielt eine Rolle. Eine Infrarotheizung ist beispielsweise etwas teurer in der Anschaffung als eine herkömmliche elektrische Heizung, aber dafür ist sie auch energieeffizienter.

Laut einer Studie des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) kostet die elektrische Heizung in einem durchschnittlichen Haushalt circa 1400 Euro pro Jahr. Die Gasheizung ist mit ungefähr 1150 Euro pro Jahr etwas günstiger, die Ölheizung kostet dagegen mit ungefähr 1600 Euro pro Jahr am meisten.

Doch auch wenn die elektrische Heizung anfangs etwas teurer ist, lohnt sich die Investition. Denn auf lange Sicht sind die Kosten günstiger, da Strompreise relativ stabil sind und Gas- und Ölpreise dagegen immer weiter steigen.

Außerdem kannst du die Anschaffungskosten deiner elektrischen Heizung noch günstiger machen, wenn du auf Photovoltaik setzt. Durch die eigene Stromerzeugung mit Ihrer Photovoltaikanlage kannst du nämlich langfristig viel Geld sparen. Photovoltaik ist also nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für deinen Geldbeutel.

Kann das gesamte Haus allein mit Strom beheizt werden?

Du kannst dein gesamtes Haus mit Strom beheizen. Für eine effiziente Wärmeerzeugung müssen jedoch einige Faktoren berücksichtigt werden. Die Wahl der richtigen Heizungsanlage ist entscheidend. Spreche hierfür mit einem Experten und lasse dich beraten.

Sparsam mit Strom heizen

Wenn du jedoch elektrisch heizt, solltest du einige Punkte beachten. Zum einen ist es wichtig, dass dein Haus gut isoliert ist. Andernfalls kann es sehr teuer werden, den gesamten Raum auf eine angenehme Temperatur zu bringen. Zum anderen musst du sicherstellen, dass dein Stromversorger genügend Strom für deinen Bedarf bereitstellt. Wenn nicht, kann es zu Engpässen und Unterbrechungen kommen.

Fazit – Moderne Speichertechniken verbrauchen wenig Energie

Wenn du dein Haus mit Strom heizt, solltest du in Betracht ziehen, einen Tarif mit niedrigem Nachttarif zu wählen. Dies bedeutet, dass du in der Nacht weniger für die Kilowattstunde bezahlst, den du verbrauchst. Auf diese Weise kannst du deine Kosten senken und gleichzeitig die Umwelt schonen.

Quellen:

  • https://www.kesselheld.de/elektroheizung/
  • https://www.ruehl-gebaeudetechnik.de/shk/heizung/heizsysteme/heizen-mit-strom
  • https://www.mein-eigenheim.de/heizen/waermepumpe-mit-solarstrom-betreiben.html
  • https://www.memodo.de/blog/wann-lohnt-sich-eine-waermepumpe-mit-photovoltaik/

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.