Du bist ein absoluter Naturfan und schläfst am liebsten unter freiem Himmel? Dann kannst du in Deutschland sogar im Wald schlafen! Denn ist Deutschland ist das schlafen unter freien Himmel grundsätzlich nicht verboten, wenn du ein paar Regeln einhältst.

Wildcampen, dagegen ist in Deutschland nicht erlaubt-das heißt du darf dein Zelt nicht aufschlagen. Was aber nicht verboten ist, ist das ist das Schlafen unter freiem Himmel. Es wird auch Biwakieren oder Lagern genannt. Wenn du also nur deine Isomatte auf den Boden legst und nicht gerade auf Privatgelände übernachtest kannst du ganz legal unter freiem Himmel übernachten. Dabei darfst du auch ein Tarp (Schutzplane), einen Biwaksack oder eine Hängematte benutzen.

Darf man im Wald übernachten (in Deutschland)?

Wo ist das Zelten im Wald erlaubt? In Deutschland gibt es zwar kein Jedermannsrecht wie in Skandinavien, es gibt aber im ganzen Land ausgewiesene Plätze in der Natur auf denen du dein Zelt für ca. 5-10 Euro pro Nacht aufschlagen darfst. Einige davon werden von Privatleuten aus reiner Nächstenliebe angeboten, andere werden von Tourismusverbänden als sogenannte Trekkingplätze betrieben. Trekkingplätze kosten meistens auch etwas Geld und können nur benutzt werden, wenn du dich vorher anmeldest.

Trekkingplätze

Trekkingplätze sind einfache, naturnahe kostenpflichtige Lagerplätze die meist nur zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen sind. Auf ihnen kannst du auch in Deutschland ganz legal mit dem Zelt draußen übernachten. Die genaue (meist etwas abgelegene) Lage erfährst du teils erst nach der Buchung. – Das Abenteuer kommt deshalb auf keinen Fall zu kurz 😉

Trekkingplätze bieten dir die Möglichkeit, nur mit Zelt im Wald oder auf einer Wiese zu campieren. Du hast auf einem Trekkingplatz jedoch keinerlei Komfort. Kein Imbisshäuschen oder Wirtshaus, keine Sanitäranlagen, kein Schwimmbad oder sonst was.

im wald schlafen - trekkingplätze
Trekkingplätze – für ein unvergessliches Naturerlebnis in der Gruppe!

Hier findest du Trekkingplätze in deiner Nähe:

Was bietet dir ein Trekkingplatz?

  1. Die Bio-Toilette
    Auf allen Trekkingplätzen gibt es eine einfache Kompost- oder Bio-Toilette, die auch genutzt werden sollte um Verunreinigungen der Trekkingplätze zu vermeiden.
  2. Eine Feuerstelle mit Sitzmöglichkeiten
    Für ein kontrolliertes Feuer gibt es auf den Trekkingplätzen eine Feuerstelle. Holz hierfür muss meist gesammelt werden. Aus Sicherheitsgründen solltest du darauf achten, ob es an manchen Tagen ein Feuerverbot wegen Waldbrandgefahr gibt.
  3. Der Zeltplatz
    Den Zeltplatz kann man sich, wenn nichts anderes vorgegeben ist, selbst heraussuchen. Als Zelt gelten Zelte mit max. 2-3 Personen. Je nach Trekkingplatz dürfen mal zwei oder mal sechs Zelte gleichzeitig dort nächtigen – auf den entsprechenden Websiten gibt es nähere Infos.

Naturzeltplätze/Naturcampingplätze

Im Gegensatz zu einem normalen Campingplatz ist ein Naturzeltplatz wesentlich mehr in die Natur integriert. Ein Naturzeltplatz ist eher auf Besucher ausgelegt, die Ruhe suchen und dabei möglichst nah an der Natur sein wollen.

Typische Einrichtungen wie Sauna, Sporteinrichtungen, Restaurants usw. gibt es nicht. Meistens gibt es nicht einmal einen Brötchenservice. Ebenso findet man auf einem Naturzeltplatz keine Dauercamper.

Was bietet ein Naturzeltplatz?

Grundsätzlich findet man auf einem Naturzeltplatz sanitäre Anlagen und Stellplätze mit Strom. Die meisten Plätze haben auch eine Waschmaschine und Kühlmöglichkeiten. Eine Entsorgungsstation für chemische Toiletten ist auch auf den allermeisten Naturzeltplätzen vorhanden.

WLAN und Einkaufsmöglichkeiten sucht man allerdings meist vergeblich. Wobei WLAN noch öfter zu finden ist als ein Kiosk.

Kann ich auch mit einem Wohnmobil / Caravan / Camper-Van auf Naturcampingplatz?

Ja, denn es handelt sich um echte Campingplätze, die nur sehr naturnah sind. Jeder Platz bietet Stellplätze für Wohnmobile, Caravans, Campervans. Auch Dachzelte oder Zeltanhänger sind auf den Plätzen willkommen, wie auch Camper mit Zelt oder Hängematte .

Wie lange kann ich auf einem Naturcampingplatz bleiben?

Es gibt keine Dauerstellplätze. In der Regel ist die maximale Aufenthaltsdauer auf 2-3 Wochen begrenzt. Feste Installationen sind nicht erlaubt.

Übernachten im Naturschutzgebiet

In Naturschutzgebiete darfst du zum Schutz der Tier und Pflanzenwelt leider nicht übernachten. Am Besten du meidest Naturschutzgebiete, wenn du planst draußen zu biwakieren.

Doch woher weißt du, dass du gerade in einem Naturschutzgebiet bist? Bzw. wie findest du heraus, dass du dein nächstes Ziel kein Naturschutzgebiet ist?

Prüfe mit der Karte der Schutzgebiete vom Bundesamt für Naturschutz ob dein Übernachtungsplatz in einem Schutzgebiet liegt. Mit einem Klick erfährst du hier auch den Namen (z.B. “Naturpark Pfälzerwald”)

In einem Naturschutzgebiet oder Nationalpark ist biwakieren/lagern zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt grundsätzlich verboten.

Befindet sich der ausgesuchte Platz in einem Biosphärenreservat, Naturpark oder Landschaftsschutzgebiet, kann es sein, dass Biwakieren über die Schutzgebietsverordnung verboten ist. Gib in eine Suchmaschine die Stichworte “[Name des Schutzgebiets] Verordnung lagern” ein (z.B. “Naturpark Pfälzerwald Verordnung lagern”)

Solltest du einen Treffer landen, heißt das, dass Biwakieren leider verboten ist.

Eine Ausnahme ist der Nationalpark Sächsische Schweiz. Dort ist das Lagern an 58 ausgewiesenen Stellen, sogenannten Boofen erlaubt, wenn du zum Klettern da bist.

Im Wald übernachten ohne Zelt

Dass das Übernachten im Wald mit Zelt in Deutschland grundsätzlich verboten ist, haben wir ja bereits erwähnt. Es gibt jedoch kein Verbot einfach im Wald ohne Zelt zu schlafen. Ausdrücklich erlaubt ist es jedoch auch nicht-im Wald ohne Zelt schläft man in einer Grauzone.

So ist es in Deutschland nicht ausdrücklich verboten, in einem Schlafsack, mit einer Decke oder in einer Hängematte draußen zu übernachten. Ohne Zelt fällt das unter den Begriff Biwakieren, mit Zelt zählt es schon als Wildcampen, und das ist fast nirgendwo in Europa erlaubt. Ausnahmen: Norwegen, Schweden, Finnland, die baltischen Länder und Schottland. Hier greift das Jedermannsrecht.

Beim Biwakieren braucht man normalerweise keinen Ärger zu fürchten, wenn man sich an ein paar Regeln hält, die einem schon der natürliche Anstand nahelegt. Erfahrene Biwakierer berichten einstimmig, dass selbst Begegnungen mit den als streng verschrienen Förstern glimpflich ablaufen, wenn man höflich bleibt, verspricht – und sich daran hält! -, seinen Müll mitzunehmen und den Lagerplatz so zu verlassen, wie man ihn vorgefunden hat.

Es versteht sich von selbst, dass man nicht in Nationalparks und Naturschutzgebieten übernachtet oder gar ein Feuer entfacht. Eine andere probate Möglichkeit, an einen ruhigen Schlafplatz in der Natur zu kommen: den Besitzer eines Grundstücks am See oder im Wald fragen, ob er ein Biwak für eine Nacht duldet. Die Erfahrung lehrt, dass kaum einer etwas dagegen hat und einen sogar ein Zelt aufstellen lässt.

Schlafen in der Hängematte – Schlafsack im Wald – Campen ohne Zelt

Es ist auch nicht verboten einfach deine Hängematte im Wald aufzuspannen oder im Schlafsack ohne Zelt zu übernachten. Natürlich ist das eher was für die hartgesottenen unter uns.

Hier unsere Tipps für ein möglichst komfortables Schlafen in der Natur ohne Zelt:

  • Etwas Geborgenheit spendet eine Nische im Fels. Unbedingt den Schlafplatz vorher auf Insekten und Tierkot prüfen. Und einen Blick nach oben riskieren: Gibt es Risse im Gestein oder lose Brocken? Vorteil: Wetterschutz.
  • In einer Grillhütte oder einer Schutzhütte
    Biwak vor bzw. in einer Schutzhütte.
    Nicht immer gern gesehen, aber oft toleriert werden Biwakierer an ausgewiesenen Grillplätzen und bei Schutzhütten für Wanderer. Vorteil: Wenigstens ein Dach überm Kopf; oft ist eine offizielle Feuerstelle vorhanden.
  • Übernachtung in der Hängematte
    Intensiver als im dunklen Wald voller Naturgeräusche kann man eine Nacht draußen kaum erleben. Wer sich von Krabbelzeug auf dem Boden distanzieren will, spannt eine Hängematte auf. Vorteil: Entdeckungsrisiko gering.
  • Übernachten am See
    Freie Sicht und bei wolkenlosem Himmel einen grandiosen Sternenhimmel genießen Schläfer an Seen. Vorteil: Morgens kann man direkt baden 😉

Campen im Tarp (mit Hängematte)

Ein Tarp besteht aus einer universell einsetzbaren Plane, die nach Belieben aufgespannt werden kann, sodass ein Unterschlupf entsteht. Ein Tarp wird in Deutschland nicht als Zelt angesehen und somit kannst du es zum Biwakieren nutzen. Eine ausnahme ist Berlin: Hier ist es Verboten mit einem Tarp draußen zu übernachten.

Campen im Dachzelt

Laut Straßenverkehrsordnung gilt, dass ein Dachzelt-Mobil auf öffentlichen Parkplätzen abgestellt werden kann. Es ist festgelegt, dass der Begriff Parken gilt, wenn der Fahrer sein Fahrzeug verlässt oder länger als drei Minuten hält.

campen im dachzelt

Doch wenn du dich erst einmal häuslich eingerichtet hast, parkst du per Definition nicht mehr, sondern wohnst. Wer also seinen Tisch, Stühle und den Grill auspackt, wohnt bereits, was auf einem öffentlichen Parkplatz nicht zulässig ist.

Erlaubt ist hingegen das Ruhen oder Übernachten in einem Dachzelt-Mobil im öffentlichen Verkehrsraum auf Reisen, wenn dies dem Zweck der Wiederherstellung der körperlichen Fahrtüchtigkeit dient. Du kannst also eine Nacht auf einem öffentlichen Parkplatz schlafen, um dich zu erholen – campen ist hingegen nicht erlaubt.

Ist es erlaubt im Wald zu leben?

Grundsätzlich kannst du im Wald leben, wenn du keine Hütte, kein Zelt oder sonstige bauliche Änderungen im Wald vornimmst. Was natürlich sehr schwer ist, wenn du im Wald leben möchtest.

Selbst das Erbauen einer Hütte im eigenen Wald ist grundsätzlich verboten. Die Wahrscheinlichkeit einer Ausnahmegenehmigung ist sehr gering und an einen privilegierten Bedarf geknüpft, der nur in den wenigsten Fällen greift. Deswegen solltest du dich von der romantischen Vorstellung im Wald in Deutschland zu leben wahrscheinlich verabschieden-

Ist das Zelten im Garten oder auf einem Privatgrundstück erlaubt?

Deutschland und in den meisten anderen europäischen Ländern ist das Übernachten auf einem Privatgrundstück erlaubt. Allerdings nur mit der ausdrücklichen Erlaubnis des Besitzers. Wenn es also dein Garten oder Grundstück ist, kannst du darauf so viel Zelten wie du möchtest 😉

Darf ich am Strand oder See übernachten? (mit oder ohne Zelt)

Wer zum Strand aufbricht und Camping im Sinn hat, sucht meist nach Campingplätzen, welche die perfekte Lage haben. Gibt es einen solchen im Zielort nicht oder ist dieser schon belegt, kommen einige auch auf die Idee, direkt auf oder am Strand zu zelten. An heißen Tagen kann das Schlafen unter freiem Himmel ebenfalls verlockend klingen und wenn der Strand in der Nähe ist, warum das Nachtlager nicht auch dort aufschlagen? Doch darf man so einfach am Strand in Deutschland übernachten?

Ohne Zelt am Strand zu schlafen, kann erlaubt sein. Hier gibt es jedoch regionale Unterschiede.

Je nach Bundesland ist das Schlafen am Strand, also ohne Zelt, möglich, das Zelten am Strand ist in Deutschland hingegen untersagt.

Wenn du also unter freiem Himmel am Strand übernachten willst solltest du dich beim Tourismusbüro oder den zuständigen Behörden erkundigen, ob du Nachtlager am Strand aufschlagen darfst.

Wo kann man in Deutschland kostenlos Zelten ohne Campingplatz?

Auf 1NiteTent.com können Grundstücksbesitzer kostenlos Plätze auf ihrem Grundstück zum Zelten anbieten. Dazu tragen sie den Ort des Zeltplatzes auf einer Karte ein, beschreiben diesen und geben Hinweise zum Übernachten sowie den Besonderheiten (z.B. Duschen, Grillen, Haustiere, Toilette etc.).

Wildcampen Strafe Deutschland

Das Zelten im Wald stellt keine Straftat, sondern eine Ordnungswidrigkeit dar.

Doch das bedeutet nicht, dass du straffrei davon kommst, wenn dich der Eigentümer oder ein Jäger erwischt.

Die Bußgelder können sogar ganz schön zu Buche schlagen. Insbesondere dann, wenn man in Gebieten zeltet, die besonders heikel sind.

Dazu zählen:

  • Naturschutzgebiete
  • Biotope
  • Biosphärenreservate
  • Nationalparks
  • Naturdenkmäler

Schlägst du trotz des Verbots dein Zelt auf und hältst dich nicht an die Gesetze, drohen dir je nach Bundesland und Vergehen in der Regel eine Geldstrafe zwischen 5 Euro und 500 Euro.

Ein einfaches Zelten am Wegesrand wird sicherlich weniger bestraft, als das Errichten des Zeltes inmitten eines Naturschutzgebiets samt Feuerstelle und Verwüstung der umliegenden Natur.

Kommen noch weitere Delikte wie Hausfriedensbruch oder Sachbeschädigung hinzu, kann dir ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro drohen. Es sollte jedoch selbstverständlich sein, den Wald mit Respekt und Wertschätzung zu behandeln.

Verhältst du dich beim Zelten ordentlich und vorsichtig und baust deine Behausung am frühen Morgen wieder ab, kann es sein, dass dich der Jäger auch straffrei und mit einer Verwarnung davon kommen lässt. Darauf verlassen würde ich mich jedoch nicht.

Die besten Tipps fürs Wildcampen in Deutschland

Mit dem richtigen Biwaksack ausgestattet, kannst du dein Wildcamp zu jeder Jahreszeit in der Natur aufschlagen. Neben den örtlichen Vorschriften, gibt es aber noch ein paar Regeln, die du bei der Wahl deines Nachtlagers befolgen solltest.

Damit die Nacht unter freiem Sternenhimmel zu einem ganz besonderen Erlebnis wird, haben wir hier nun 7 wertvolle Tipps zum Wildcampen für dich!

Tipp Nr. 1: So findest du den richtigen Platz zum Wildcampen

Suche dir zum Wildcampen eine windgeschützte und freie Fläche aus. Achte bei deiner Platzwahl unbedingt darauf, exponiertes Gelände, Mulden und Senken zu meiden. Andernfalls könntest du nachts ungewollt einen Hang runter kullern. Zudem solltest du nicht zu nah an Bächen oder Flüssen übernachten. Diese können schnell anschwellen und gefährlich werden. Suche dir am besten eine weiche und ebene Unterlage, welche im Optimalfall frei von Steinen und Ästen ist.

Tipp Nr. 2: Dieses Equipment brauchst du zum Wildcampen

Neben dem Biwaksack, gehören zur üblichen Wanderausrüstung noch ein paar weitere Gegenstände in deinen Rucksack. Selbstverständlich variiert deine Packliste je nach Wanderung und persönlichen Komfortanspruch!

Packliste:

  • warme und wetterfeste Kleidung
  • Essen und Trinken
  • festes Schuhwerk
  • Isomatte
  • Schlafsack
  • Wasserfilter
  • Biwaksack
  • erste Hilfe Set
  • Stirnlampe
  • Sonnenschutz
  • Mückenschutz
  • Taschenmesser oder Survivalmesser
  • Taschentücher

Du findest hier eine Packliste für Ultraleicht Trekking. Damit kannst du dein Gewicht beim Wandern minimal halten und hast einen höheren Komfort!

Tipp Nr. 3: Keine Angst vor Krabbeltierchen

Sei dir im Klaren darüber, dass das Quartier im Freien wenig mit deinem gemütlichen Bett zuhause gemeinsam hat. Es ist zudem gut möglich, dass nachts das ein oder andere Klein- oder Krabbeltier neben dir auftaucht. Außerdem kann es sein, dass du durch undefinierbare Geräusche nachts wach gehalten wirst.

Tipp Nr. 4: Wilcampen bequem und sicher

Neben einer bequemen Unterlage, benötigst du den richtigen Biwaksack. Biwaksäcke gibt es für eine oder zwei Personen. Ein Doppelsack hat den positiven Effekt, dass ihr euch gegenseitig warm halten könnt. Obendrein vermittelt dir die Nähe einer anderen Person psychologisch mehr Ruhe und Sicherheit. Das kann gerade in Notsituationen sehr wertvoll sein.

Tipp Nr. 5: Halte den Wetterbericht im Auge

Bei allen Wanderungen in der Natur gilt es zu jeder Zeit die Witterungsbedingungen im Auge zu behalten. Bevor du dich in dein Wildcampen Abenteuer stürzt, solltest du deshalb unbedingt den aktuellen Wetterbericht abrufen. Wir raten dir im Falle eines angesagten Gewitters auch trotz gutem Equipment von einer Wanderung ab. Im Idealfall wählst du für dein Vorhaben eine regenfreie, windstille und milde Nacht.

Tipp Nr. 6: Wildcampe nur an erlaubten Stellen

Tipp Nr. 7: Respektiere immer die Natur!

Wie bei allen Abenteuern in der Natur solltest du keine Pflanzen zerstören und keinen unnötigen Lärm erzeugen. Respektiere also den Lebensraum der Pflanzen und Tiere. Zudem solltest du deinen Platz immer sauber hinterlassen. Am besten sogar sauberer als er war. Wir empfehlen dir deshalb, immer einen Müllbeutel mitzunehmen.

Außerdem solltest du immer folgendes Beachten:

  • Essensreste und Verpackungsmaterial gehören nicht in den Wald
  • verlasse die markierten Wege nicht
  • zerstöre nicht mutwillig Pflanzen oder breche sie ab
  • vermeide Geschrei oder laute Musik

Extra-Tipp: Erkundige dich außerdem immer über die genauen Verhaltensregeln und Vorschriften vor Ort!

Häufige gestellte Fragen

Kann ich ohne Isomatte zelten?

Klar, kannst du ohne Isomatte zelten. Wer  jedoch einmal ohne Isomatte in der freien Natur geschlafen hat, weiß, warum eine gute Isomatte wichtig ist. Und zwar genauso wichtig, wie ein guter Schlafsack. Niemand möchte mit Nackenschmerzen und mit Druckstellen von den harten Steinen unter sich aufwachen. Niemand möchte mit seinem Kopf auf dem harten, nassen Boden liegen, schlaflose Nächte erleiden und am nächsten Morgen völlig durchfroren und gerädert auf die Bergtour gehen.

Auf qualitativ hochwertigen Isomatten hast Du diese Probleme nicht. Sie schützen Dich vor Kälte und Nässe und ermöglichen es dir auf einem weichen und ebenmäßigen Untergrund zu schlafen. Außerdem schützen Isomatten nicht nur Dich, sondern auch Deinen Schlafsack. Steine, Äste und nasse Erde tun nämlich auch ihm nicht gut.

Wo kann man gut zelten?

  • Unsere Liebsten Zeltplätze in Deutschland
  • Zeltplatz Spiekeroog – Ostfriesland
  • Campingpark Havelberge – Mecklenburg-Vorpommern
  • Zeltwiese Löbejün – Saalekreis
  • Campingplatz Haddorfer Seen – Münsterland
  • Kletterwald Leipzig
  • Eifel-Camp – Nordeifel
  • Rhön Camping Park – Hessen
  • Gasthof Eichler – Franken

Ist Camping unter 18 Jahren in Deutschland erlaubt?

Auf den meisten Campingplätzen ist das Campen für Jugendliche unter 18 Jahren nur mit einer Einverständniserklärung Erziehungsberechtigten erlaubt. Jugendliche unter 16 Jahren dürfen meist nur Begleitung mindestens eines Volljährigen reisen.

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